Wie kann es gelingen, während einer monatelangen oder mehrjährigen Elternzeit den Kontakt zum Unternehmen und zu den Kolleg:innen nicht zu verlieren? Baut sich in dieser Zeit unweigerlich eine Distanz zwischen Unternehmen und Elternzeitler:innen auf? Wichtige Fragen, die Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen gleichermaßen beschäftigen. Dabei kann mit gezielten Maßnahmen zur Kontaktpflege oder Arbeitszeitgestaltung in dieser beruflichen Auszeit ein wichtiges Fundament für eine familienfreundliche Personalpolitik im Unternehmen gelegt werden. Somit sollte auch einem erfolgreichen Wiedereinstieg in das Berufsleben nichts im Wege stehen.

Die Expertin Christin Vogel (Beraterin Arbeit 4.0 des Zukunftszentrum Sachsen an der IHK Chemnitz) gibt einen Überblick über zentrale Kernthemen, bei denen Arbeitgeber:innen die Beschäftigten in der Lebensphase der „Familiengründung“ unterstützen können:

  • Auswahl der zeitlich befristeten Vertretung – idealerweise unter Einbezug der Schwangeren/des (zukünftigen) Papas
  • Übergabe an Elternzeitvertretung sowie Rückübergabe nach der Elternezeit frühzeitig planen
  • Kontakthalteprogramm etablieren, um Verbindung zwischen Unternehmen und Beschäftigten nicht zu verlieren
  • Möglichkeiten von flexiblen Arbeitzeitmodellen besprecen (Teilzeit in Elternzeit & Co.)
  • frühzeitig den Wiedereinstieg besprechen (Wie passen die Vorstellungen von Mama/Papa und Unternehmen zusammen? Braucht es u.U. eine andere Aufgabe, Team, Rolle, Fortbildung etc.?)
  • Unterstützungsmöglichkeiten bei der Suche nach Betreuungsplatz, Vermittlungsagentur für Babysitter, Haushaltshilfe & Co.

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Photo by William Fortunato via Pexels

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