Welche Aufgaben verantworteten Sie im Projekt?

Ich war für die operative Organisation von KaFaSax verantwortlich. Dazu gehörte zum Beispiel die Abstimmung mit den Trägern und Fördermittelgebern der Sächsischen Aufbaubank (SAB) und des Sozialministeriums Sachsen. Das Projekt war sehr agil und nah an der Wirtschaft, sodass ich gemeinsam mit meiner Kollegin und studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften auch Veranstaltungen organisieren durfte. Im Fokus stand und steht jedoch immer die Forschung: das Formulieren der Agenda, das Entwickeln eines Forschungsdesign und natürlich das Erheben und Auswerten der Daten.

Welche Erlebnisse im Projekt sind Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben?

Zuerst einmal war es toll, bei allen teilnehmenden Unternehmen offen empfangen zu werden. In der Zusammenarbeit gab es immer wieder schöne Aha-Momente. Wir haben ganz deutlich gemerkt, dass die Arbeitgeber:innen Interesse an dem Thema haben, aber sensibilisiert werden müssen und Hilfe benötigen. Diese Kontakte und dieses Netzwerk sind sehr wertvoll für das Projekt und auch für mich persönlich. Besonders gefreut hat mich außerdem, dass es geschlechtsunabhängig war, wie intensiv die Vereinbarkeit von Familie und Karriere in den Unternehmen bereits vorangetrieben wurde.

Welche Schwierigkeiten mussten Sie überwinden?

Wir hatten mit zwei großen Herausforderungen zu kämpfen. Die erste war die Einführung der DSGVO im Jahr 2019, relativ kurz nach Beginn unseres Projekts. Viele Unternehmen waren zunächst damit beschäftigt. Außerdem hatten die neuen Regelungen auch einen Einfluss auf unseren Plan eines digitalen Angebots. Das weitaus größere Problem war jedoch die Pandemie. Wir mussten alle geplanten Events absagen und die Arbeitgeber:innen standen plötzlich vor völlig veränderten Gegebenheiten. Viele Unternehmen waren auf Homeoffice nicht vorbereitet, den Arbeitnehmer:innen wird sehr viel aufgebürdet. Ich fürchte, dass uns das einige Jahre zurückwerfen könnte, insbesondere wenn es um die Überwindung stereotyper Aufgabenverteilung in Familien geht.

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