Home Office ist spätestens seit der weltweiten Corona-Pandemie ein zentraler Bestandteil des Arbeitslebens einer großen Anzahl von Berufstätigen geworden. Dabei stellen die flächendeckenden KiTa- und Schulschließungen Mütter und Väter jedoch vor große Herausforderungen. Kinderbetreuung, Homeschooling und nebenbei virtuelle Team-Meetings oder wichtige Projekt-Präsentationen? Der Alltag wird zur Zerreißprobe. Einige Unternehmen und Hochschulen haben das Problem erkannt und bieten ihren Beschäftigten nun Möglichkeiten einer virtuellen Kinderbetreuung.

Virtuelle Kurse von Kinderbasteln, Geschichtenwerkstatt über digitale Lernförderung bis hin zur Schulung von gängigen Office-Programmen ermöglichen wertvolle Betreuungs- und Unterstützungsangebote für verschiedene Altersgruppen. Im Fokus stehen dabei die Interaktivität, der Kontakt mit Gleichaltrigen sowie die geistige und motorische Förderung.

Mit der Bereitstellung oder Vermittlung einer solchen virtuellen Kinderbetreuung werden die Organisationen dem Wunsch eines beachtlichen Anteils von Arbeitnehmern gerecht. Insbesondere bei berufstätigen Eltern spielt mit Blick auf die Wahl des Arbeitsgebers neben Gehaltsaussichten oder Aufstiegsmöglichkeiten gleichermaßen die Realisierung relevanter Vereinbarkeitsmaßnahmen im Unternehmen eine tragende Rolle. Damit trägt diese Form der Kinderbetreuung maßgeblich zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Eine Untersuchung des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik (FFP) bestätigt gleichwohl ein erhöhtes Leistungsvolumen sowie eine verbesserte Mitarbeiterbindung und Arbeitszufriedenheit durch familienbewusste Personalpolitik.

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Praxisbeispiel Puma 

Photo by Muscat_Coach via Pixabay

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